Rechtsex im www und hopp ...
Die Idee:
Wer beim surfen im www auf eine rechtsextremistische Homepage gerät sollte sich darüber kräftig ärgern, einen Moment nachdenken und dann (ratzfatz) die rechtsextremistische Internetadresse an www.sos-rassismus-nrw.de oder eine der unten aufgeführten Expert/innengruppen melden. Dies macht auch dann Sinn, wenn sie sich bei dem Inhalt einer Homepage nicht ganz sicher sind. (Oft tarnen sich Rechtsextremisten als brave Biedermänner und Biederfrauen). Die unten aufgeführten Gruppen haben schon oft gezeigt, dass Rechtsextremisten auch im Internet zur Rechenschaft gezogen und strafrechtlich belangt werden können.
www.hagalil.com
Hier können rechte Seiten gemeldet werden, mit der Aussicht auf Erfolg bei der Strafverfolgung. Hagalil hat es in mehr als hundert Fällen geschafft, dass rechte Seiten vom Netz genommen werden mussten. Außerdem gibt es hier ausführliche und aktuelle Informationen zum Thema Judentum in Europa.
www.the-phoenix-network.com
Eine Site, die sich gegen kinderpornographische und rechtsextreme Websites richtet; hier können Internetbenutzer anonym Links an die Betreiber melden, die dann das Bundeskriminalamt beziehungsweise Pro Kind kontaktieren.
www.naiin.org
Der Verein naiin e.V. (no abuse in Internet) möchte, dass Rechtsradikalismus, Kinderpornographie, Aufrufe zu Gewalt, Verbrechen, Rassen- und Minderheitenhass nicht über das Internet verbreitet werden. Bei naiin kann man entsprechende Homepages melden. Der Verein sieht es als seine Aufgabe an, Aufklärung im Internet zu betreiben und relevante rechtliche und technische Maßnahmen zu erarbeiten.
www.fsm.de
Site der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia Dienstanbieter. Hier kann man Webseiten mit rechtsextremen Inhalten melden. Die FSM geht gegen den Betreiber der Site vor.
www.drei-n.de
Eine Internetinitiative, die möglichst viele Internetanbieter gegen rechte Seiten versammeln möchte.
www.web-gegen-rechts-de
Die Domain soll Anlaufstelle für alle werden, die sich im Web gegen rechte Gewalt in Deutschland aussprechen und dagegen mobil machen wollen. Das Internet ist idealer Nährboden für die rechtsextreme Saat. Das Medium ist sehr schnell und kostet nichts. Die Rechtsradikalen haben es schon vor Jahren als Plattform zur Verbreitung ihrer menschenverachtenden Parolen entdeckt. Dass sie aber Anfang August problemlos die Domain registrieren konnten, haben wir nun mit geantwortet.
www.artimex.de/action/webring1a/webring1.html
Dieser Webring wurde von der Aktion-gegen-Rechts ins Leben gerufen und soll Seiten, die sich mit dem Thema Gewalt allgemein und/oder Rechtsextremismus speziell befassen, miteinander verbinden. Die Betreiber hoffen auf diese Weise, ein Gegengewicht zu den vielen rechtsextremen Foren und Seiten, die im Internet leider existieren können, zu bilden.
www.akdh.ch/NS-melden.htm
Meldeformular gegen antisemitische Internetseiten. Entsprechende Seiten werden gesichert, an zuständige Behörden weitergeleitet, mit dem Provider Rücksprache genommen und eventuell ein Strafverfahren eingeleitet. Die Meldestelle ist ein Arbeitsbereich der Aktion Kinder des Holocaust (http://www.akdh.net/).
www.jugendschutz.net
Stelle der Bundesländer für Jugendschutz in Mediendiensten. Aufgabe von jugendschutz.net ist es, das Internet aktiv nach jugendbeeinträchtigenden und -schädigenden Inhalten zu durchsuchen, die Anbieter zur Beseitigung dieser Inhalte aufzufordern bzw. strafbare Inhalte an die zuständigen Länder und Behörden weiterzuleiten. Beschwerdeformular: jugendschutz.net/hotline.htm
www.zusammengegenrechts.de
Im Rahmen dieser privaten Initiative sollen die Internetnutzer auch im Internet Zivilcourage zeigen und rechtsextreme Websites mit gewaltverherrlichenden Inhalten per Formular oder E-Mail melden.
Die Gruppe:
SOS-Rassismus-NRW
Wer wir sind und was wir wollen ... Die Arbeitsgruppe SOS-Rassismus-NRW ist eine Initiative und Servicestelle im Amt für Jugendarbeit der EKvW und von ca. 28 Profis in der Anti-Rassismus-Arbeit mit ca. 250 Partnergruppen in NRW. Sie verleiht jeweils zum internationalen Antirassismustag der UN gemeinsam mit dem Landesjugendring NRW den Goldenen Hammer an couragierte Personen oder Gruppen. SOS-Rassismus-NRW begleitet, berät, unterstützt und fördert Jugendcliquen, Kirchengemeinden, Schulen, Jugendzentren, Jugendverbände, Jugend-Initiativen und Menschenrechtsgruppen um gemeinsam mit ihnen dem heimlichen und offenen Rassismus das Wasser abzugraben. SOS-Rassismus-NRW realisiert Ideen und Projekte zur Anti-Rassismus-Arbeit und engagiert sich insbesondere in Gewalt- und Rassismus- Deeskalationstrainings zur zivilen Konfliktbearbeitung. Die Arbeitsgruppe hat in der Edition Zebra umfangreiche Materialien zum Thema Gewalt und Rassismus publiziert. Für die von SOS-Rassismus-NRW und dem Landesschüler/innenrat Brandenburg entwickelte Kampagne "NEIN zu Gewalt und Rassismus" hat die Arbeitsgruppe 1992 die Theodor - Heuss - Medaille erhalten. 1994 ist die Arbeitsgruppe mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis, und 2001 für das Projekt Schule Ohne Rassismus mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet worden.
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